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E-Mobilität – Das sagen unsere Kunden dazu

E-Mobilität – ein Begriff, den wohl inzwischen fast jeder kennt, dennoch existieren sehr viele ungeklärte Fragen und Unsicherheiten, wie wir unter anderem im Rahmen einer Kundenumfrage ermitteln konnten.

 

Auch Wilfried Oellers, Beauftragter für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigte sich sehr interessiert und war bei uns zum Gespräch, um über unsere Erkenntnisse zu sprechen.

 

Die Mobilitätswende

Heute stecken wir mitten in einer Mobilitätswende in der E-Fahrzeuge an Beliebtheit gewinnen und Verbrennungsmotoren nicht nur immer stärker in Frage gestellt werden, sondern das Zulassungsverbot in der EU bis 2035 beschlossene Sache ist. Dabei gibt es Elektrofahrzeuge sage und schreibe schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Jedoch wurde aufgrund der zu geringen Reichweite und den damaligen Anfängen des konkurrierenden Ottomotors, der sich als günstiger und funktionaler erwies, den Elektrofahrzeugen keine Beachtung mehr geschenkt. Erst in den 1990er Jahren gewann das E-Fahrzeug aufgrund der Ölkrise wieder mehr an Bedeutung und so erlangte Tesla 2008 den Durchbruch in der E-Mobilität. Ab 2013 folgten dann insbesondere die deutschen Fahrzeughersteller.

 

10 Jahre später wurden bis zum 01.01.2022 in Deutschland in Summe rund 620.000 reine Elektrofahrzeuge zugelassen. Trotz des Hypes um E-Fahrzeuge dominieren Verbrenner aber immer noch mit Abstand den aktuellen Fahrzeugbestand in Deutschland.

94,4% der PKWs fahren nach wie vor mit fossilen Brennstoffen (Benzin 63,9% und Diesel 30,5%).

 

Insgesamt ist der Anteil von E-Fahrzeugen an der Gesamtzahl aller in Deutschland zugelassenen PKW mit 4,7% (E-Fahrzeuge, Hybride und Plug-in-Hybride) noch gering.

 

Der Rest, also 0,9%, fährt mit Gas oder Wasserstoff. Jedoch hat sich die Anzahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge im Vergleich zu 2021 verdoppelt und wird in Zukunft prognostiziert stärker wachsen. Bis 2030 rechnet man damit, dass 25% des Fahrzeugbestands in Deutschland rein elektrisch fährt. Hierzu gibt es allerdings unterschiedliche Rechenmodelle.

 

Der CO2 Ausstoß

Elektrofahrzeuge sind beim Fahren CO2 neutral und stoßen somit keine Schadstoffe aus. Was Viele aber nicht wissen ist, dass bei der Fahrzeugproduktion mehr CO2 ausgestoßen wird, als es bei der Produktion eines Verbrennerfahrzeugs der Fall ist. Ein Grund dafür ist die Herstellung der Batterie, die teilweise mit Einsatz von Kohle- und Erdölverbrennung hergestellt wird. Erst ab einen Kilometerstand von ca. 28.000 ist das E-Fahrzeug rein rechnerisch umweltfreundlicher als ein klassischer Verbrenner, denn erst dann ist der CO2 Wert ausgeglichen. Manche Berechnungen gehen dabei sogar von 100.000 km aus, abhängig vom Fahrzeug und den Produktionsprozessen.

 

Das Aufladen

Rund 62.000 Ladepunkte, wobei nur 10.000 davon Schnelladepunkte sind, existieren seit Juni 2022 in Deutschland. Im Vergleich dazu gibt es nur etwa 14.100 Tankstellen. Vergleichen muss man allerdings die Anzahl der Zapfsäulen mit der Anzahl der Ladepunkte. Somit stehen 84.600 Zapfsäulen zu 62.000 Ladepunkte. Bei der deutlich geringeren Anzahl der E-Fahrzeuge, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass die Ladeinfrastruktur ausreichend sei. Jedoch dauert der Ladevorgang der Batterie unter Umständen mehrere Stunden und das Tanken an der Tankstelle nur rund fünf Minuten. Es werden also deutlich mehr Ladepunkte benötigt, damit die längeren Ladezeiten und die geringeren Reichweiten kompensiert werden. Ein Problem der Ladeinfrastruktur ist unter anderem die flächendeckende Erschließung der Ladesäulen. Vor allem das Angebot der Schnellladesäulen muss ausgereift werden. Berücksichtigt man allerdings, dass E-Fahrzeuge auch zu Hause in der Garage aufgeladen werden können, relativieren sich die Werte wieder, was in einigen Modellrechnungen leider außer Acht gelassen wird.

 

Ganz unabhängig von der Problematik der Anzahl der Ladepunkte ist die Stromversorgung zu berücksichtigen. Hierbei geht es um die benötigte Menge Strom, die sinnvollerweise aus regenerativen Energiequellen wie Wind, Sonne oder Wasser stammen sollte. Außerdem ist das Leitungsnetz nicht für die Ansprüche einer flächendeckenden Versorgung ausgelegt. Damit also der Strom da ankommt, wo er benötigt wird, müssen weitere Überland-Leitungen errichtet werden, die bekanntlich zunächst durch langwierige Verfahren genehmigt werden müssten.

 

Das sind momentan die allgemeinen Herausforderungen, die die Mobilitätswende mit sich bringt. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen kommen leider weitere Probleme hinzu.

 

Hindernisse für Menschen mit Behinderung

Barrieren, die von Rollstuhlfahrern und anderen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen überwindet werden müssen, sind unter anderem die teilweise schwer erreichbaren Ladesäulen, die zu hohen Bordsteinkanten, der fehlende Platz beim Aussteigen mit dem Rollstuhl oder die zu hohen Bedienelemente der Ladesäulen. Bisher ist aber noch keine optimale Lösung einer serienmäßigen Herstellung barrierefreier Ladestationen gefunden worden.

 

In Online-Verzeichnissen zu Ladestationen, die teilweise auch Routenplanerfunktionen beinhalten, haben wir bisher keine Möglichkeit gefunden, nach ausschließlich barrierefreien Ladesäulen zu suchen bzw. zu filtern. Somit fällt die Planung für Menschen mit Handicap z.B. auf den Weg in den Urlaub schwierig aus, denn man weiß nicht, ob die Ladesäulen überhaupt aus dem Rollstuhl heraus erreichbar sind.

 

Man fragt sich zwangsläufig, warum nicht zu Beginn der Planung die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Dann müsste im Nachhinein nicht nachgebessert werden. Dieses Thema scheint aber nun tatsächlich angekommen zu sein, denn die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und der Berliner Verein Sozialheld*innen engagieren sich, um zusammen mit Ladeeinrichtungs-Herstellern und Ladestationsbetreibern Ziele für eine barrierefreie Ladeinfrastruktur zu definieren. Damit hätte man eine verbindliche Richtlinie, wie barrierefreie Ladesäulen aufgebaut sein müssen.

 

Umfrageergebnisse

Wir haben unsere Kunden befragt, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Stimmungen und Meinungen auf Seiten der Betroffenen aussehen.

Weit mehr als die Hälfte (64,9%) der Befragten fühlt sich im Allgemeinen nicht gut genug über E-Mobilität aufgeklärt.

 

Außerdem bereitet es 57,4% der Befragten Sorgen, wenn in Zukunft keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden.

Die größte Sorge, die bei 22,08% bei den Befragten herausstach, ist die Kapazität der Batterie und die damit verbundene geringe Reichweite des Fahrzeugs.

 

Wiederum 19,48% befürchten, dass die Umbaumöglichkeiten bei E-Fahrzeuge für Menschen mit Behinderung eingeschränkter sind. Auch dieses Thema werden wir im nächsten Abschnitt noch einmal genauer erläutern.

 

Für 18,18%, der Befragten bereiten die Anschaffungskosten für ein E-Fahrzeug Sorgen. Dazu sollte man allerdings auch Fördermittel berücksichtigen, auf die wir im weiteren Verlauf noch einmal eingehen werden.

 

14,29% der Befragten sorgt sich über die Ladeinfrastruktur.

 

Sorgen zur Produktion der Batterie machten sich 10,39% der Befragten. Grund dafür seien die Schadstoffe, die bei der Produktion der Batterie entstehen nicht nachhaltig seien.

 

Über das Stromnetz machten sich 9,09% unserer Befragten Sorgen. Damit verbunden ist, dass ein flächendeckendes Stromnetz nötig wäre, was wiederum mit Mehrkosten und jahrelanger Planung verbunden wäre.

 

Die kleinste Sorge mit 6,49% ist tatsächlich das Thema der barrierefreien Ladesäulen. Es scheint also, dass die Befragten die generellen Probleme als wichtiger Einstufen und die Problematik der Barrierefreiheit momentan nicht von zentraler Bedeutung sei.

 

Da unser Firmengelände barrierefrei ist, haben wir uns konsequenterweise dafür eingesetzt, dass bei uns eine barrierefrei zu erreichende Ladesäule installiert wird. Aus eigener Erfahrung heraus können wir nun sagen, dass der gesamte Prozess langwierig ist. Mehr als ein Jahr Wartezeit mussten wir in Kauf nehmen und große Mühen waren nötig. Nun haben wir es geschafft und wir sind Betreiber einer barrierefreien Ladesäule direkt auf unserem Firmengelände. Der Zugang steht nicht nur unseren Kunden zur Verfügung, sondern allen Menschen, die ein E-Fahrzeug besitzen.

Als Fahrzeugumbauer mit mehr als 26 Jahren Erfahrung, wissen wir, wie wir Menschen mit Behinderung helfen können und setzen uns ein. Der Bedarf an E-Fahrzeugen steigt stetig und die Umbauanfragen entsprechend ebenso. Seit 2014 haben wir bereits Erfahrung in diesem Bereich. Kleinwagen als 2- oder 4-Sitzer, Mittelklasse-Fahrzeuge, Sportwagen, SUVs oder aber große Transporter mit Elektroantrieb gehören zur Bandbreite. Unser umgebauter e.Go Life war 2022 sogar für den AC² Innovationspreis nominiert. E-Fahrzeuge gehören auch zum Fahrschulwagen bestand, die individuell für den Fahrschüler:in angepasst werden.

 

Umbaumöglichkeiten der E-Fahrzeuge

Im Prinzip kann jedes E-Fahrzeug behindertengerecht umgebaut werden, wobei die Umbaumöglichkeiten, wie üblich, unterschiedlich ausfallen. Zwei Bereiche sind dabei zu nennen: Fahrzeugboden und zulässiges Gesamtgewicht.

 

Die Batterien der E-Fahrzeuge liegen in der Regel fest im Boden verbaut. Das hat zur Folge, dass Bodenausschnitte nicht immer möglich sind. Daraus kann eine zu geringe Kopffreiheit im Fahrzeug resultieren, denn ohne Bodentieferlegung würden viele Menschen sitzend im Rolli nicht ins Fahrzeug hineinfahren können. Um diesem Problem entgegenzuwirken haben wir in den letzten Jahren die Möglichkeiten der Dacherhöhung verstärkt erarbeitet. Bei vielen Fahrzeugen, gerade im Bereich der Vans, können erhöhte Dächer nachgerüstet werden, sodass der Innenraum deutlich höher wird. Dies verändert allerdings nicht die Einfahrtshöhe direkt an der Tür oder Heckklappe, da die Dacherhöhung erst dahinter greift.

 

Eine weitere Problematik stellt das zulässige Gesamtgewicht der Elektrofahrzeuge dar. Grundsätzlich sind E-Modelle aufgrund der Batterie schwerer als ihre Vorgänger mit Verbrennungsmotor. Kein Wunder, denn die Batterie kann bis zu 700kg auf die Waage bringen.

 

Bei komplexen Umbauten mit Lift, Bodenbegradigung, Transferkonsole, E-Rollstuhl oder Rollstuhlverladesystem zzgl. der Personen und des Gepäcks an Bord, könnte das zulässige Gesamtgewicht überschritten werden. Hier müssen wir bereits bei der Fahrzeugauswahl das individuelle Gesamtgewicht des Umbaus berücksichtigen, um eine ordnungsgemäße Lösung zu finden.

 

Außerdem kommen viele Führerscheinbesitz:innen der Klasse B an die zulässige Grenze von 3,5t Gesamtgewicht. 1999 wurden die Führerscheinklassen europaweit vereinheitlicht und die damalige Klasse 3, mit der man bis zu 7,5t fahren durfte, auf 3,5t herabgestuft. Ein Mittelweg von z.B. 4,5t würde für den Handicapumbau und im Wohnmobilbereich für eine deutliche Erleichterung sorgen.

 

Neben den behinderungsbedingten Kriterien an Größe und Ausstattung beim Fahrzeugkauf, sollte der Käufer:in sich im Klaren darüber sein, wie das Fahrzeug im Alltag genutzt wird. Welche Reichweiten werden benötigt? Fahre ich nur in der Stadt oder gibt es regelmäßig Langstrecken? Kann ich ggf. während der Arbeitszeit aufladen? Reicht ein Fahrzeug mit geringerer Reichweite und damit ggf. geringerem Gewicht?

 

Diese Faktoren sollten im Vorfeld vor einem Umbau und Fahrzeugkauf berücksichtigt werden.

 

Der Kampf für eine vollflächige Barrierefreiheit dauert bereits Jahrzehnte und wird wohl auch mit Etablierung der Elektromobilität nicht zu einem Ende kommen. Die momentanen Hürden sind groß und es wird dauern, bis die Mobilitätswende tatsächlich abgeschlossen ist.

 

Dabei sind ohne politischen Rückhalt Veränderungen nicht umsetzbar. Deshalb haben wir Wilfried Oellers, den Beauftragten für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach seiner Einschätzung gefragt, wie er die Entwicklung sieht und was er für die Belange der Menschen mit Behinderungen machen kann.

 

„Die Erfahrungen der Firma Sodermanns zeigen deutlich, dass Barrierefreiheit bei E-Mobilität nicht so einfach zu erreichen ist. Daher ist es wichtig, dass diese Aspekte möglichst früh in dem gesamten Prozess der Veränderungen im Bereich Verkehr hin zu mehr E-Mobilität einfließen und berücksichtigt werden. Je früher dies geschieht, desto weniger Veränderungen müssen später durch Umbauten z.B. der Ladeinfrastruktur vorgenommen werden. So können durch vorausschauende Planungen auch unnötige Umbaukosten eingespart werden. Und vor allem spart ein jetziges Berücksichtigen dieser Aspekte wertvolle Zeit für die Menschen mit Behinderungen, damit sie E-Mobilität schnellstmöglich nutzen können.

 

Daher werde ich Ihre Erkenntnisse im Verkehrsministerium und in allen zuständigen Fachausschüsse vortragen. Gerade in den zuständigen Gremien müssen wir jetzt darüber reden und von Beginn an möglichst alle Belange berücksichtigen.“

 

Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und die Erfahrungen unserer Kunden aus erster Hand aufnehmen und weitergeben. Die Zukunft (mit)gestalten ist unser Ziel in Sinne der Menschen mit Handicap.

 

Quellen:

ADAC, Allego, Bundesnetzagentur, Durlacher, Energielösung, Kraftfahrt-Bundesamt Mobile.de, Nationale Leitstelle, Null Barriere, Statista, VFMP, Volkswagen, Sodermanns-Umfrage


Seit 10 Jahren bauen wir bereits E-Fahrzeuge um ‼ Die Nachfrage ist groß und steigt kontinuierlich weiter. Größere Reichweiten, größere Auswahl vom kleinen Fahrzeug bis zum Bus und staatliche Zuschüsse machen Hochvoltfahrzeuge immer attraktiver. Wir sind längst auf die Zukunft eingestellt, denn die Zukunft ist bereits aktuelle Realität.
Derzeit sind der Tesla Model X, Tesla Model 3 und ein VW ID.3 bei uns im Umbau.
Sie haben Fragen zur E-Mobilität und zu Ihrem Umbau? Wir haben Antworten und freuen uns auf Sie! 😊

Mobilität genießen - e.GO Life mit Handicap-Umbau

Nachhaltige Elektromobilität des Unternehmens e.GO Mobile aus Aachen kombiniert mit unserer Umbautechnik. Wir haben den ersten e.GO Life mit gleich 20 verschiedenen Umbauten den Medien und hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft präsentiert . Als Vorführfahrzeug sind somit sehr viele Möglichkeiten abgebildet und Selbst- sowie Beifahrer mit Handicap können nun auch mit dem e.GO Life mobil sein.


Dr. Matthias Kreimeier (Vertriebsleiter der Next.e.GO Mobile SE) stellte zusammen mit

Frank Sodermanns das Ergebnis der zukunftsweisenden Kooperation vor.


Besonders beeindruckend ist das Verladesystem, dass den Rollstuhl über einen Roboter-Arm vom Kofferraum bis zum Fahrerplatz transportiert. Weitere Umbauten sind beispielsweise:

Handgerät für Gas & Bremse, Multifunktions-Lenkraddrehknauf, Transferhilfe, Linksgas, Dreh- und Schwenksitz, Kamerasystem, Pedalabdeckung uvm.

 

Stephan Pusch (Landrat Kreis Heinsberg), Marcel Maurer (Bürgermeister Wassenberg), Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung, sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen) und Wilfried Oellers (Bundestagsabgeordneter und behindertenpolitischer Sprecher der CDU) zeigten sich sichtlich beeindruckt, um die Möglichkeiten für Menschen mit Handicap in einem kompakten E-Fahrzeug.

Interessenten können den e.GO Life mit Handicap-Umbau sehr gerne bei uns besichtigen und Probefahren.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website

 

#sodermanns #MitAbstandAmStärksten #elektromobilität #aachen #wassenberg

Die Veranstaltung fand unter 2G-Plus Bedingungen statt


Experten-Interview und Ratgeber für die Allianz Direct
Das Thema KFZ-Versicherung für umgebaute Fahrzeuge ist extrem wichtig uns sollte nicht vernachlässigt werden. Durch den Umbau steigt der Fahrzeugwert und das sollte der Versicherung unbedingt mitgeteilt werden. Häufig entstehen damit sogar keine höheren Versicherungskosten, je nach Umfang des Umbaus.
WICHTIG ist: Der Versicherungsschutz muss im Falle eines Falles gegeben sein. Deshalb sollte man in jedem Fall Rücksprache mit seiner Kfz-Versicherung halten.
Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir von der Allianz Direct angesprochen wurden, um fachlichen Input für einen neuen Ratgeber zu liefern.
Das zeigt, dass die Belange von Menschen mit Handicap auch in diesem Bereich angekommen sind.
Zusätzlich wurde Frank Sodermanns von der Allianz Direct als Experte zum Thema Mobilität für Menschen mit Behinderung interviewt.
Das Interview finden Sie hier:
Den umfangreichen Ratgeber der Allianz Direct finden Sie hier:

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke erhält neues Trainingsfahrzeug für Querschnitt-Patient*innen von Sodermanns

 

Wir freuen uns sehr, dem Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke einen umgebauten VW Caddy als Trainingsfahrzeug für Patienten übergeben zu können.

 

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen


#MitAbstandAmStärksten - Automobile Sodermanns

 

Wir als Team Sodermanns, stellvertretend für unsere Gesellschaft im Kleinen wie im Großen, müssen gerade in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten und bildlich an einem Strang ziehen.

 

Auch, wenn uns z.B. das Einhalten des nötigen Mindestabstandes schwerfallen mag, ist es dennoch umso wichtiger konsequent daran festzuhalten – zum Wohle aller Menschen aber besonders zum Wohle der Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Unter dem Hashtag #MitAbstandAmStärksten, möchten wir ein Zeichnen setzen und positiv dazu aufrufen, während dieser Krise weiter durchzuhalten.

 

Bitte teilen Sie dieses Video, damit unsere Botschaft möglichst viele Menschen erreicht.

 

Zeigen Sie der Welt doch ebenfalls, wie Sie in Ihrem Unternehmen #MitAbstandAmStärksten sind. Nutzen Sie bitte diesen Hashtag, damit wir alle an einem Strang ziehen.

 

Gemeinsam schaffen wir das!

 

#sodermanns #MitAbstandAmStärksten #endlichautofahren #automobilesodermanns


CORONA UPDATE: Wir sind weiterhin für Sie da

 

Auch in diesen schwierigen Zeiten sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst, die Mobilität unserer Kunden weiterhin zuverlässig zu gewährleisten. Gerade jetzt ist ein umgebautes Fahrzeug für Menschen mit Behinderung umso wichtiger. Da viele unserer Kunden zu einer Risikogruppe gehören, müssen wir ständig angemessene Verhaltens- und Hygienemaßnahmen konsequent einhalten.

Deshalb haben wir unsere Hygiene-Maßnahmen weiter der aktuellen Lage angepasst, zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter.

Die wichtigsten Maßnahmen möchten wir für Sie und als Inspiration für alle Unternehmen einmal aufzählen.

 

• Besucher werden nur durch einen Mitarbeiter ins Gebäude gebeten.

 

• Wir verzichten auf Hände schütteln.

 

• Direkt am Eingang bitten wir unsere Besucher sich die Hände an unserer Desinfektionsstation zu reinigen.

 

• Diverse Hygienespender stehen im Haus und an den Fahrzeugen bereit.

 

• In unserer 900m² großen Ausstellungshalle haben wir drei separate Wartebereiche

 

• Separater Besucherraum

 

• Regelmäßiges Händewaschen für mindesten 20 Sekunden ist schon normal geworden.

 

• Wir halten 1,5 bis 2 Meter Abstand, auch während der Beratung.

 

• Rote Markierung auf dem Boden weisen auf unsere „Gesundheitszone“ hin.

 

• Alle Gegenstände, mit denen wir bzw. unsere Kunden in Berührung kommen, werden nach jeder Benutzung desinfiziert.

 

• Mehrfach tägliche Reinigung und Desinfizierung aller Türklinken, Kaffeemaschinen etc. nach einem genauen Hygieneplan.

 

• Das gilt selbstverständlich auch z.B. für Fahrzeuge, Lenkräder, Türgriffe, Schalthebel und alle Umbaukomponenten.

 

• Auf allen Tischen stehen Plexiglasscheiben, die eine mechanische Barriere für Tröpfchen darstellen.

 

Während der Beratung tragen unsere Fachleute einen Mundschutz.

 

• Wir bieten ergänzend eine Live-Video-Beratung an, um Kunden auch von zu Hause aus beraten zu können.

 

• Wir bieten einen kontaktfreien Hol- und Bringservice für Kundenfahrzeuge. Somit können wir notwendige technische Überprüfungen und Umbautermine anbieten, ohne dass Kunden selbst vor Ort sein müssen.

 

• Wir bitten bei Zahlungen vor Ort um EC-Karten-Zahlungen um den Kontakt mit Bargeld zu vermeiden

 


NEU: Webinar-Angebot

 

Wir erweitern unser Seminarangebot um interaktive Webinare rund um das Them "Autofahren mit Behinderung."

 

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NEU: Live-Video-Beratung

 

Wir erweitern unseren Service ab sofort um eine Live-Video-Beratung.

 

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Umgebaute Elektrofahrzeuge

 

Wir bauen bereits seit vielen Jahren Elektrofahrzeuge aller Art behindertengerecht um. Alles rund um das Thema haben wir für Sie zusammengefasst.

 

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"Eine Ziege für Burundi"

Ein Charity-Engagement von Frank Sodermanns

 

Frank Sodermanns leistet mit der Klaus Byuel Stiftung wichtige Aufbauarbeit in Burundi - Afrika. Schauen Sie das Video-Tagebuch.

 

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RATGEBER-HANDICAP

Was ist zu tun bei einem Unfall mit einem umgebauten Wagen?

 

Die nasse und rutschige Jahreszeit hat uns wieder im Griff und auf den Straßen macht man hin und wieder unliebsame Bekanntschaft mit der Stoßstange des Vordermanns. Meistens sind es kleine Rempler, auch auf Parkplätzen, die zwar ärgerlich sind, aber oft keine großen Auswirkungen haben. Das ist in der Regel auch bei umgebauten Fahrzeugen der Fall, allerdings sollte man einige Besonderheiten beachten, damit das Fahrzeug auch nach einer Rempelei wieder optimal einsatzbereit ist.

 

1. Bei einem Unfall sollten Sie die Polizei rufen, damit der Hergang ordentlich dokumentiert wird und bei den Versicherungen keine unnötigen Fragen aufkommen. Vergessen Sie nicht die Versicherungsdaten auszutauschen.

 

2. Nun stellt sich die Frage, muss ich mit meinem umgebauten Wagen in die "übliche" Werkstatt oder zum Umrüster meines Vertrauens. Das hängt vom Einzelfall ab.

 

Hat ein Fahrzeug rein mechanische Fahrhilfen (z.B. ein Gestänge vom Handgerät für Gas und Bremse zu den Pedalen), dann reicht es in den meisten Fällen, bei ganz leichten Anstößen mit z.B. Kratzern und kleinen Dellen, eine übliche Werkstatt aufzusuchen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Umbau einwandfrei funktioniert, sollte aber zusätzlich zeitnah eine Überprüfung in der Umbauwerkstatt erfolgen.

 

Bei größeren Unfällen wie z.B. Blechschäden und Behrührungen mit Rädern und / oder Reifen ist immer die Umbauwerkstatt zur Überprüfung hinzuzuziehen.

 

Sind hingegen digitale Fahrhilfen für Lenkung, Bremse, Gas, sogenannte Joysticksteuerungen, und Dockingstationen für Rollstühle verbaut, ist hier immer eine Überprüfung durch einen autorisierten Service-Techniker Ihrer Umbauwerkstatt notwendig. Im Zweifelsfall rufen Sie erst einmal die technische Service-Hotline Ihres Fahrzeugumrüsters an und halten Rücksprache, ob Sie den Wagen fahren können oder besser mit einem Service-Mobil abgeholt werden.

 

Das gilt teilweise sogar für leichte Rempler auf dem Parkplatz, z.B. bei einem Anstoß auf den Reifen bzw. das Rad, der offensichtlich „nicht allzu stark war“, aber vielleicht durch den Reifen auf die Lenkung übertragen wurde, ohne sichtbare Schäden zu hinterlassen.

 

Ihre Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer sollte immer an erster Stelle stehen.

 

3. Sollte ein Rollstuhl als Fahrersitz genutzt werden, muss zwingend auch dieser inklusive der Dockingstation und der Kopf- und Rückenstütze fachmännisch kontrolliert werden.

4. Wir bieten unseren Kunden, auch wenn das Fahrzeug nicht bei uns umgebaut worden ist, eine deutschlandweite 24/7 Service-Hotline an, um im Falle eines Falles jederzeit reagieren zu können. Unser Service-Mobil verfügt sogar auf der Beifahrerseite über einen Hub-Schwenksitz, damit die meisten Rollifahrer in der Fahrerkabine mühelos mitgenommen werden können, denn im abgeschleppten Fahrzeug darf, laut Gesetzgeber, niemand während der Fahrt sitzen bleiben.

 

5. Sollten Sie den Unfall verursacht haben, dann kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung zum tragen, denn diese übernimmt die kompletten Reparaturkosten, auch für den Umbau.

 

Voraussetzung: Man muss beim Erwerb eines umgebauten Fahrzeugs den Versicherungsumfang überprüfen, denn nicht bei jeder Versicherung ist automatisch der Umbau mitversichert. Damit Ihnen kein finanzieller Nachteil, bzw. mangelnder Versicherungsschutz entsteht, ist der Umbau bei der Versicherung im Vorfeld anzugeben.

 

Wir empfehlen grundsätzlich eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, denn auch manche Leistungsträger setzen dies für eine Kostenübernahme des Fahrzeugumbaus voraus.

 

Durch den Umbau entsteht ein Mehrwert und das Fahrzeug muss entsprechend eingestuft werden, wodurch der Versicherungsbeitrag steigen kann, hier sind Vergleiche bei verschiedenen Versicherungen ratsam.

 

Haben Sie den Schaden nicht verursacht, kommt die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners für die Kosten auf.

 

6. Fahrer eines umgebauten Fahrzeuges sollten sich auch den BAVC ansehen. Dieser Automobilclub bietet Leistungen speziell für umgebaute Wagen an. Zum Beispiel werden höhere Abschleppkosten des verunfallten, umgebauten Fahrzeuges übernommen oder Sie werden zum Umrüster Ihrer Wahl gebracht, anstelle der nächstgelegenen Werkstatt.

 

7. Sie erreichen unsere technische 24/7 Service-Hotline unter:

Tel.: 0151 1740 4272 (BITTE nur bei Panne oder Unfall)

 

Für Termine oder sonstige Rückfragen erreichen Sie uns wie gewohnt unter Tel: 02432 933890

 

Wir wünschen Ihnen natürlich allzeit gute Fahrt und sind im Falle eines Falles jederzeit gerne für Sie da.

 

Ihr Automobile Sodermanns Team vom Reha-Mobilitätszentrum-NRW


WELTNEUHEIT: REHA-SLIDE Erstes therapeutisches Trainingsgerät

 

Mit unserem REHA-SLIDE haben wir eine Möglichkeit geschaffen, dass Menschen mit Bewegungseingeschränkung unter professioneller Anleitung den sicheren Transfer zum Beispiel ins Auto oder auf einen anderen Sitz trainieren können.

 

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Glückswoche bei Automobile Sodermanns

 

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

- Albert Schweitzer –

 

Unter diesem Motto steht die gesamte kommende Woche im Hause Sodermanns. Wir sind froh an der „Glückswoche“ der Stadt Wassenberg teilnehmen zu dürfen und haben uns allerhand einfallen lassen, um das Glück mit unseren Besuchern zu teilen und somit zu verdoppeln.

Glück und glücklich sein gehören erfreulicherweise täglich zu unserer Arbeit, denn wir haben das Privileg Menschen durch unsere Fahrzeugumbauten zur Mobilität zu verhelfen.

 

In der Woche vom 18. bis zum 23.03. heißt es aber „Glück im Doppelpack“

 

1. Menschen mit Handicap können kostenfrei z.B. auf unserem Verkehrsübungsplatz mit einem Fahrlehrer unserer Kooperationsfahrschule Cornelia Schiefer selbstständig ein umgebautes Auto fahren. Oder aber einen Rollator, Scooter oder E-Rollstuhl ausprobieren. Hierzu bitten wir um Anmeldung unter Tel.: 02432 / 933 890

 

2. Als zweites Highlight für jeden Besucher mit oder ohne Handicap, haben wir einen „Glücksweg“ mit 7 „Glücksstationen“ quer durch unsere Ausstellung vorbereitet. An jeder Station gibt es etwas zu erleben und genießen. Am Ende des Weges erwartet unsere Besucher eine kleine „Glücks-Oase“. Lassen Sie sich überraschen 😊. Für den Glücksweg ist keine Anmeldung erforderlich.

 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!


Diesel-Fahrverbote für Menschen mit Behinderung!?
 
Wie sieht es eigentlich mit dem Diesel-Fahrverbot für Menschen mit Behinderung aus? Gerade Personen, die kurz vor der Neuanschaffung eines Autos stehen, stellen sich die berechtigte Frage: Kann ich mir noch ein Dieselfahrzeug kaufen oder muss ich sogar mein altes, umgebautes Fahrzeug mit Dieselmotor bald stehen lassen?
 
Die Hintergründe für das Fahrverbot für Diesel sind in der Presse ausführlich dargelegt worden. Im Wesentlichen geht es um eine Reduzierung der Stickstoffdioxid-Konzentrationen in der Luft.
 
Wer ist wo betroffen?
Grundsätzlich soll das Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge, welche nicht die Euro 6 Abgasnorm erfüllen, gelten. Zur Zeit gibt es deutschlandweit ca. 13 Millionen Dieselfahrzeuge, welche noch nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen und somit von einem Fahrverbot betroffen wären.
Die Stadt Hamburg hat den Anfang gemacht und zwei Straßenzüge für Diesel-Fahrzeuge schlechter als Euro 6 gesperrt. Stuttgart folgt Anfang 2019, jedoch erst einmal nur mit einem Verbot für Euro 4 und schlechter (Stand: September 2018). Weitere Städte werden folgen, da insgesamt in über 70 Städten bundesweit die Grenzwerte überschritten werden.
Wer die Einfahrtsbeschränkungen in Hamburg ignoriert, muss mit einem Verwarn- bzw. Bußgeld in Höhe von 25 (Pkw) bis 75 Euro (Lkw) rechnen. Die Überwachung des Verbotes kann nur im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle im laufenden Verkehr erfolgen, da die Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) von der Polizei eingesehen werden muss.
 
Ausnahmen vom Fahrverbot
In Hamburg gelten viele Ausnahmen. So zum Beispiel für Anwohner und deren Besucher, Kunden und Beschäftigte von ansässigen Geschäften, Büros, Praxen oder Kanzleien, Krankenwagen, Müllautos oder Lieferverkehre innerhalb des betreffenden Straßenabschnitts. Auch Handwerkern ist es erlaubt, betroffene Straßen mit Dieselfahrzeugen zu befahren, sofern ihr Kunde dort wohnhaft ist.
 
Zusätzlich gibt es Ausnahmen für Menschen mit Handicap.
Das heißt analog zu den Ausnahmen für das Befahren der Feinstaub-Umweltzonen, dürfen Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind,
die Umweltzonen befahren. Der Anspruch wird durch die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG", „H" oder „BI" oder dem EU-Parkausweis nachgewiesen.
 
Es muss keine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.
 
Diese Regelung ist bundesweit gültig. Menschen mit dem Merkzeichen "G" oder mit einem EU-Parkausweis für
Gleichgestellte können eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn die vorgenannten Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Ausnahmen erteilen
wiederum die Städte. Das Kraftfahrzeug muss nicht selbst von der schwerbehinderten Person geführt werden und es muss auch nicht auf diese zugelassen sein.
Menschen mit den Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ im
Schwerbehindertenausweis müssen sich aber zurzeit ohnehin keine Sorgen machen, denn es ist davon auszugehen, dass die Ausnahmen für das Diesel-Fahrverbot für Menschen mit Behinderung in den nächsten Jahren nicht geändert werden.


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