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‌ACHTUNG WICHTIGE INFO ZUM VW T6.1‌

Ab dem 02.03.2023 nimmt VW keine Bestellungen des

 

đŸ”” Kasten

đŸ”” Transporter Kombi

đŸ”” Caravelle

 

an, da die Produktion eingestellt wird.

 

Sollten Sie aktuell ĂŒber eine Bestellung nachdenken, handeln Sie rechtzeitig. Wir haben fĂŒr Sie einige Fahrzeuge im Vorlauf, fragen Sie gerne nach der VerfĂŒgbarkeit - nur solange der Vorrat reicht!

 

Das Angebot richtet sich selbstverstĂ€ndlich ausschließlich an Menschen mit Behinderung und entsprechend notwendigen Fahrzeugumbau.

 

#sodermanns #vw #T6.1


Wir bauen weiter fĂŒr Sie aus. Drei neue Beratungs-BĂŒros

Wir bauen fĂŒr Sie aus‌ Gleich drei weitere Beratungs-BĂŒros entstehen direkt in unserer Ausstellung. Kurze Wege, alles unter einem Dach. 😃👍


Podcast der MMOD mit Frank Sodermanns als Gast

Die Diagnosegruppe MMOD der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Muskelkranke e.V. (DGM) hat Frank Sodermanns als Fachmann zum Thema Fahrzeugumbau fĂŒr Menschen mit Behinderung zu einem Podcast eingeladen. MMOD steht dabei fĂŒr "Muskelkranke mit sehr selter/ohne Diagnose". Durch das Interview fĂŒhrt die stellvertretende Vorsitzende der Diagnosegruppe Kerstin Swoboda.


Freemotion-Days bei Sodermanns

In der Regel informieren sich tĂ€glich viele Kunden ĂŒber unsere umfangreichen Umbaumöglichkeiten. Jedoch dĂŒrfen wir auch immer wieder Mitarbeiter z.B. öffentlicher Einrichtungen, VerbĂ€nde und Unternehmen „schulen“, um ĂŒber den aktuellen Stand der Umbau-Technik aufzuklĂ€ren. Auch LeistungstrĂ€ger, wie z.B. Haftpflichtversicherungen nutzen diese Möglichkeit, um ihren Arbeitsalltag beispielsweise bei Bewilligungsverfahren zu erleichtern.

 

Das schafft Transparenz und Vertrauen in alle Richtungen, denn nur wer weiß, worĂŒber gesprochen wird und im besten Fall selbst ausprobieren konnte, kann qualifizierte Entscheidungen bei KostenĂŒbernahmen treffen.

 

Mit unseren Partnern von rahm Zentrum fĂŒr Gesundheit GmbH, TRV Technik und Reha Vertriebs GmbH und Lifton GmbH konnten wir unsere einzigartige Fahrzeugumbau-Ausstellung sogar noch erweitern und ein umfassendes Programm ĂŒber z.B. Prothetik, RollstĂŒhle, Zusatzantriebe, ErnĂ€hrung, Sauerstoffversorgung, Sitzdruckmessung, Rampensysteme, nachrĂŒstbaren AufzĂŒgen fĂŒr das Eigenheim uvm. bieten.

 

Ebenfalls dabei war die IHR Rehabilitations-Dienst GmbH deren Aufgabe es ist Menschen z.B. nach einem Unfall oder Krankheit bei der medizinischen, beruflichen oder sozialen Rehabilitation zu helfen. Dabei ist IHR gleichermaßen Partner fĂŒr Betroffene und Versicherungen, um eine bestmögliche Versorgung zu erzielen.

 

Mit diesem geballten Fachwissen rund um diverse MobilitÀtslösungen haben wir eine einzigartige Veranstaltung geschaffen. Die Aufzugsysteme von LIFTON können Sie sogar noch bis Ende dieses Jahres bei uns im Haus anschauen und testen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


E-MobilitĂ€t – Das sagen unsere Kunden dazu

E-MobilitĂ€t – ein Begriff, den wohl inzwischen fast jeder kennt, dennoch existieren sehr viele ungeklĂ€rte Fragen und Unsicherheiten, wie wir unter anderem im Rahmen einer Kundenumfrage ermitteln konnten.

 

Auch Wilfried Oellers, Beauftragter fĂŒr die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigte sich sehr interessiert und war bei uns zum GesprĂ€ch, um ĂŒber unsere Erkenntnisse zu sprechen.

 

Die MobilitÀtswende

Heute stecken wir mitten in einer MobilitĂ€tswende in der E-Fahrzeuge an Beliebtheit gewinnen und Verbrennungsmotoren nicht nur immer stĂ€rker in Frage gestellt werden, sondern das Zulassungsverbot in der EU bis 2035 beschlossene Sache ist. Dabei gibt es Elektrofahrzeuge sage und schreibe schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Jedoch wurde aufgrund der zu geringen Reichweite und den damaligen AnfĂ€ngen des konkurrierenden Ottomotors, der sich als gĂŒnstiger und funktionaler erwies, den Elektrofahrzeugen keine Beachtung mehr geschenkt. Erst in den 1990er Jahren gewann das E-Fahrzeug aufgrund der Ölkrise wieder mehr an Bedeutung und so erlangte Tesla 2008 den Durchbruch in der E-MobilitĂ€t. Ab 2013 folgten dann insbesondere die deutschen Fahrzeughersteller.

 

10 Jahre spÀter wurden bis zum 01.01.2022 in Deutschland in Summe rund 620.000 reine Elektrofahrzeuge zugelassen. Trotz des Hypes um E-Fahrzeuge dominieren Verbrenner aber immer noch mit Abstand den aktuellen Fahrzeugbestand in Deutschland.

94,4% der PKWs fahren nach wie vor mit fossilen Brennstoffen (Benzin 63,9% und Diesel 30,5%).

 

Insgesamt ist der Anteil von E-Fahrzeugen an der Gesamtzahl aller in Deutschland zugelassenen PKW mit 4,7% (E-Fahrzeuge, Hybride und Plug-in-Hybride) noch gering.

 

Der Rest, also 0,9%, fÀhrt mit Gas oder Wasserstoff. Jedoch hat sich die Anzahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge im Vergleich zu 2021 verdoppelt und wird in Zukunft prognostiziert stÀrker wachsen. Bis 2030 rechnet man damit, dass 25% des Fahrzeugbestands in Deutschland rein elektrisch fÀhrt. Hierzu gibt es allerdings unterschiedliche Rechenmodelle.

 

Der CO2 Ausstoß

Elektrofahrzeuge sind beim Fahren CO2 neutral und stoßen somit keine Schadstoffe aus. Was Viele aber nicht wissen ist, dass bei der Fahrzeugproduktion mehr CO2 ausgestoßen wird, als es bei der Produktion eines Verbrennerfahrzeugs der Fall ist. Ein Grund dafĂŒr ist die Herstellung der Batterie, die teilweise mit Einsatz von Kohle- und Erdölverbrennung hergestellt wird. Erst ab einen Kilometerstand von ca. 28.000 ist das E-Fahrzeug rein rechnerisch umweltfreundlicher als ein klassischer Verbrenner, denn erst dann ist der CO2 Wert ausgeglichen. Manche Berechnungen gehen dabei sogar von 100.000 km aus, abhĂ€ngig vom Fahrzeug und den Produktionsprozessen.

 

Das Aufladen

Rund 62.000 Ladepunkte, wobei nur 10.000 davon Schnelladepunkte sind, existieren seit Juni 2022 in Deutschland. Im Vergleich dazu gibt es nur etwa 14.100 Tankstellen. Vergleichen muss man allerdings die Anzahl der ZapfsĂ€ulen mit der Anzahl der Ladepunkte. Somit stehen 84.600 ZapfsĂ€ulen zu 62.000 Ladepunkte. Bei der deutlich geringeren Anzahl der E-Fahrzeuge, mĂŒsste man eigentlich davon ausgehen, dass die Ladeinfrastruktur ausreichend sei. Jedoch dauert der Ladevorgang der Batterie unter UmstĂ€nden mehrere Stunden und das Tanken an der Tankstelle nur rund fĂŒnf Minuten. Es werden also deutlich mehr Ladepunkte benötigt, damit die lĂ€ngeren Ladezeiten und die geringeren Reichweiten kompensiert werden. Ein Problem der Ladeinfrastruktur ist unter anderem die flĂ€chendeckende Erschließung der LadesĂ€ulen. Vor allem das Angebot der SchnellladesĂ€ulen muss ausgereift werden. BerĂŒcksichtigt man allerdings, dass E-Fahrzeuge auch zu Hause in der Garage aufgeladen werden können, relativieren sich die Werte wieder, was in einigen Modellrechnungen leider außer Acht gelassen wird.

 

Ganz unabhĂ€ngig von der Problematik der Anzahl der Ladepunkte ist die Stromversorgung zu berĂŒcksichtigen. Hierbei geht es um die benötigte Menge Strom, die sinnvollerweise aus regenerativen Energiequellen wie Wind, Sonne oder Wasser stammen sollte. Außerdem ist das Leitungsnetz nicht fĂŒr die AnsprĂŒche einer flĂ€chendeckenden Versorgung ausgelegt. Damit also der Strom da ankommt, wo er benötigt wird, mĂŒssen weitere Überland-Leitungen errichtet werden, die bekanntlich zunĂ€chst durch langwierige Verfahren genehmigt werden mĂŒssten.

 

Das sind momentan die allgemeinen Herausforderungen, die die MobilitĂ€tswende mit sich bringt. FĂŒr Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen kommen leider weitere Probleme hinzu.

 

Hindernisse fĂŒr Menschen mit Behinderung

Barrieren, die von Rollstuhlfahrern und anderen Menschen mit MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen ĂŒberwindet werden mĂŒssen, sind unter anderem die teilweise schwer erreichbaren LadesĂ€ulen, die zu hohen Bordsteinkanten, der fehlende Platz beim Aussteigen mit dem Rollstuhl oder die zu hohen Bedienelemente der LadesĂ€ulen. Bisher ist aber noch keine optimale Lösung einer serienmĂ€ĂŸigen Herstellung barrierefreier Ladestationen gefunden worden.

 

In Online-Verzeichnissen zu Ladestationen, die teilweise auch Routenplanerfunktionen beinhalten, haben wir bisher keine Möglichkeit gefunden, nach ausschließlich barrierefreien LadesĂ€ulen zu suchen bzw. zu filtern. Somit fĂ€llt die Planung fĂŒr Menschen mit Handicap z.B. auf den Weg in den Urlaub schwierig aus, denn man weiß nicht, ob die LadesĂ€ulen ĂŒberhaupt aus dem Rollstuhl heraus erreichbar sind.

 

Man fragt sich zwangslĂ€ufig, warum nicht zu Beginn der Planung die BedĂŒrfnisse von Menschen mit Behinderung berĂŒcksichtigt werden. Dann mĂŒsste im Nachhinein nicht nachgebessert werden. Dieses Thema scheint aber nun tatsĂ€chlich angekommen zu sein, denn die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur und der Berliner Verein Sozialheld*innen engagieren sich, um zusammen mit Ladeeinrichtungs-Herstellern und Ladestationsbetreibern Ziele fĂŒr eine barrierefreie Ladeinfrastruktur zu definieren. Damit hĂ€tte man eine verbindliche Richtlinie, wie barrierefreie LadesĂ€ulen aufgebaut sein mĂŒssen.

 

Umfrageergebnisse

Wir haben unsere Kunden befragt, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Stimmungen und Meinungen auf Seiten der Betroffenen aussehen.

Weit mehr als die HĂ€lfte (64,9%) der Befragten fĂŒhlt sich im Allgemeinen nicht gut genug ĂŒber E-MobilitĂ€t aufgeklĂ€rt.

 

Außerdem bereitet es 57,4% der Befragten Sorgen, wenn in Zukunft keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden.

Die grĂ¶ĂŸte Sorge, die bei 22,08% bei den Befragten herausstach, ist die KapazitĂ€t der Batterie und die damit verbundene geringe Reichweite des Fahrzeugs.

 

Wiederum 19,48% befĂŒrchten, dass die Umbaumöglichkeiten bei E-Fahrzeuge fĂŒr Menschen mit Behinderung eingeschrĂ€nkter sind. Auch dieses Thema werden wir im nĂ€chsten Abschnitt noch einmal genauer erlĂ€utern.

 

FĂŒr 18,18%, der Befragten bereiten die Anschaffungskosten fĂŒr ein E-Fahrzeug Sorgen. Dazu sollte man allerdings auch Fördermittel berĂŒcksichtigen, auf die wir im weiteren Verlauf noch einmal eingehen werden.

 

14,29% der Befragten sorgt sich ĂŒber die Ladeinfrastruktur.

 

Sorgen zur Produktion der Batterie machten sich 10,39% der Befragten. Grund dafĂŒr seien die Schadstoffe, die bei der Produktion der Batterie entstehen nicht nachhaltig seien.

 

Über das Stromnetz machten sich 9,09% unserer Befragten Sorgen. Damit verbunden ist, dass ein flĂ€chendeckendes Stromnetz nötig wĂ€re, was wiederum mit Mehrkosten und jahrelanger Planung verbunden wĂ€re.

 

Die kleinste Sorge mit 6,49% ist tatsÀchlich das Thema der barrierefreien LadesÀulen. Es scheint also, dass die Befragten die generellen Probleme als wichtiger Einstufen und die Problematik der Barrierefreiheit momentan nicht von zentraler Bedeutung sei.

 

Da unser FirmengelĂ€nde barrierefrei ist, haben wir uns konsequenterweise dafĂŒr eingesetzt, dass bei uns eine barrierefrei zu erreichende LadesĂ€ule installiert wird. Aus eigener Erfahrung heraus können wir nun sagen, dass der gesamte Prozess langwierig ist. Mehr als ein Jahr Wartezeit mussten wir in Kauf nehmen und große MĂŒhen waren nötig. Nun haben wir es geschafft und wir sind Betreiber einer barrierefreien LadesĂ€ule direkt auf unserem FirmengelĂ€nde. Der Zugang steht nicht nur unseren Kunden zur VerfĂŒgung, sondern allen Menschen, die ein E-Fahrzeug besitzen.

Als Fahrzeugumbauer mit mehr als 26 Jahren Erfahrung, wissen wir, wie wir Menschen mit Behinderung helfen können und setzen uns ein. Der Bedarf an E-Fahrzeugen steigt stetig und die Umbauanfragen entsprechend ebenso. Seit 2014 haben wir bereits Erfahrung in diesem Bereich. Kleinwagen als 2- oder 4-Sitzer, Mittelklasse-Fahrzeuge, Sportwagen, SUVs oder aber große Transporter mit Elektroantrieb gehören zur Bandbreite. Unser umgebauter e.Go Life war 2022 sogar fĂŒr den ACÂČ Innovationspreis nominiert. E-Fahrzeuge gehören auch zum Fahrschulwagen bestand, die individuell fĂŒr den FahrschĂŒler:in angepasst werden.

 

Umbaumöglichkeiten der E-Fahrzeuge

Im Prinzip kann jedes E-Fahrzeug behindertengerecht umgebaut werden, wobei die Umbaumöglichkeiten, wie ĂŒblich, unterschiedlich ausfallen. Zwei Bereiche sind dabei zu nennen: Fahrzeugboden und zulĂ€ssiges Gesamtgewicht.

 

Die Batterien der E-Fahrzeuge liegen in der Regel fest im Boden verbaut. Das hat zur Folge, dass Bodenausschnitte nicht immer möglich sind. Daraus kann eine zu geringe Kopffreiheit im Fahrzeug resultieren, denn ohne Bodentieferlegung wĂŒrden viele Menschen sitzend im Rolli nicht ins Fahrzeug hineinfahren können. Um diesem Problem entgegenzuwirken haben wir in den letzten Jahren die Möglichkeiten der Dacherhöhung verstĂ€rkt erarbeitet. Bei vielen Fahrzeugen, gerade im Bereich der Vans, können erhöhte DĂ€cher nachgerĂŒstet werden, sodass der Innenraum deutlich höher wird. Dies verĂ€ndert allerdings nicht die Einfahrtshöhe direkt an der TĂŒr oder Heckklappe, da die Dacherhöhung erst dahinter greift.

 

Eine weitere Problematik stellt das zulÀssige Gesamtgewicht der Elektrofahrzeuge dar. GrundsÀtzlich sind E-Modelle aufgrund der Batterie schwerer als ihre VorgÀnger mit Verbrennungsmotor. Kein Wunder, denn die Batterie kann bis zu 700kg auf die Waage bringen.

 

Bei komplexen Umbauten mit Lift, Bodenbegradigung, Transferkonsole, E-Rollstuhl oder Rollstuhlverladesystem zzgl. der Personen und des GepĂ€cks an Bord, könnte das zulĂ€ssige Gesamtgewicht ĂŒberschritten werden. Hier mĂŒssen wir bereits bei der Fahrzeugauswahl das individuelle Gesamtgewicht des Umbaus berĂŒcksichtigen, um eine ordnungsgemĂ€ĂŸe Lösung zu finden.

 

Außerdem kommen viele FĂŒhrerscheinbesitz:innen der Klasse B an die zulĂ€ssige Grenze von 3,5t Gesamtgewicht. 1999 wurden die FĂŒhrerscheinklassen europaweit vereinheitlicht und die damalige Klasse 3, mit der man bis zu 7,5t fahren durfte, auf 3,5t herabgestuft. Ein Mittelweg von z.B. 4,5t wĂŒrde fĂŒr den Handicapumbau und im Wohnmobilbereich fĂŒr eine deutliche Erleichterung sorgen.

 

Neben den behinderungsbedingten Kriterien an GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung beim Fahrzeugkauf, sollte der KĂ€ufer:in sich im Klaren darĂŒber sein, wie das Fahrzeug im Alltag genutzt wird. Welche Reichweiten werden benötigt? Fahre ich nur in der Stadt oder gibt es regelmĂ€ĂŸig Langstrecken? Kann ich ggf. wĂ€hrend der Arbeitszeit aufladen? Reicht ein Fahrzeug mit geringerer Reichweite und damit ggf. geringerem Gewicht?

 

Diese Faktoren sollten im Vorfeld vor einem Umbau und Fahrzeugkauf berĂŒcksichtigt werden.

 

Der Kampf fĂŒr eine vollflĂ€chige Barrierefreiheit dauert bereits Jahrzehnte und wird wohl auch mit Etablierung der ElektromobilitĂ€t nicht zu einem Ende kommen. Die momentanen HĂŒrden sind groß und es wird dauern, bis die MobilitĂ€tswende tatsĂ€chlich abgeschlossen ist.

 

Dabei sind ohne politischen RĂŒckhalt VerĂ€nderungen nicht umsetzbar. Deshalb haben wir Wilfried Oellers, den Beauftragten fĂŒr die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach seiner EinschĂ€tzung gefragt, wie er die Entwicklung sieht und was er fĂŒr die Belange der Menschen mit Behinderungen machen kann.

 

„Die Erfahrungen der Firma Sodermanns zeigen deutlich, dass Barrierefreiheit bei E-MobilitĂ€t nicht so einfach zu erreichen ist. Daher ist es wichtig, dass diese Aspekte möglichst frĂŒh in dem gesamten Prozess der VerĂ€nderungen im Bereich Verkehr hin zu mehr E-MobilitĂ€t einfließen und berĂŒcksichtigt werden. Je frĂŒher dies geschieht, desto weniger VerĂ€nderungen mĂŒssen spĂ€ter durch Umbauten z.B. der Ladeinfrastruktur vorgenommen werden. So können durch vorausschauende Planungen auch unnötige Umbaukosten eingespart werden. Und vor allem spart ein jetziges BerĂŒcksichtigen dieser Aspekte wertvolle Zeit fĂŒr die Menschen mit Behinderungen, damit sie E-MobilitĂ€t schnellstmöglich nutzen können.

 

Daher werde ich Ihre Erkenntnisse im Verkehrsministerium und in allen zustĂ€ndigen FachausschĂŒsse vortragen. Gerade in den zustĂ€ndigen Gremien mĂŒssen wir jetzt darĂŒber reden und von Beginn an möglichst alle Belange berĂŒcksichtigen.“

 

Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und die Erfahrungen unserer Kunden aus erster Hand aufnehmen und weitergeben. Die Zukunft (mit)gestalten ist unser Ziel in Sinne der Menschen mit Handicap.

 

Quellen:

ADAC, Allego, Bundesnetzagentur, Durlacher, Energielösung, Kraftfahrt-Bundesamt Mobile.de, Nationale Leitstelle, Null Barriere, Statista, VFMP, Volkswagen, Sodermanns-Umfrage


Seit 10 Jahren bauen wir bereits E-Fahrzeuge um ‌ Die Nachfrage ist groß und steigt kontinuierlich weiter. GrĂ¶ĂŸere Reichweiten, grĂ¶ĂŸere Auswahl vom kleinen Fahrzeug bis zum Bus und staatliche ZuschĂŒsse machen Hochvoltfahrzeuge immer attraktiver. Wir sind lĂ€ngst auf die Zukunft eingestellt, denn die Zukunft ist bereits aktuelle RealitĂ€t.
Derzeit sind der Tesla Model X, Tesla Model 3 und ein VW ID.3 bei uns im Umbau.
Sie haben Fragen zur E-MobilitĂ€t und zu Ihrem Umbau? Wir haben Antworten und freuen uns auf Sie! 😊

MobilitĂ€t genießen - e.GO Life mit Handicap-Umbau

Nachhaltige ElektromobilitĂ€t des Unternehmens e.GO Mobile aus Aachen kombiniert mit unserer Umbautechnik. Wir haben den ersten e.GO Life mit gleich 20 verschiedenen Umbauten den Medien und hochrangigen GĂ€sten aus Politik und Wirtschaft prĂ€sentiert . Als VorfĂŒhrfahrzeug sind somit sehr viele Möglichkeiten abgebildet und Selbst- sowie Beifahrer mit Handicap können nun auch mit dem e.GO Life mobil sein.


Dr. Matthias Kreimeier (Vertriebsleiter der Next.e.GO Mobile SE) stellte zusammen mit

Frank Sodermanns das Ergebnis der zukunftsweisenden Kooperation vor.


Besonders beeindruckend ist das Verladesystem, dass den Rollstuhl ĂŒber einen Roboter-Arm vom Kofferraum bis zum Fahrerplatz transportiert. Weitere Umbauten sind beispielsweise:

HandgerĂ€t fĂŒr Gas & Bremse, Multifunktions-Lenkraddrehknauf, Transferhilfe, Linksgas, Dreh- und Schwenksitz, Kamerasystem, Pedalabdeckung uvm.

 

Stephan Pusch (Landrat Kreis Heinsberg), Marcel Maurer (BĂŒrgermeister Wassenberg), Claudia Middendorf (Beauftragte der Landesregierung fĂŒr Menschen mit Behinderung, sowie fĂŒr Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen) und Wilfried Oellers (Bundestagsabgeordneter und behindertenpolitischer Sprecher der CDU) zeigten sich sichtlich beeindruckt, um die Möglichkeiten fĂŒr Menschen mit Handicap in einem kompakten E-Fahrzeug.

Interessenten können den e.GO Life mit Handicap-Umbau sehr gerne bei uns besichtigen und Probefahren.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website

 

#sodermanns #MitAbstandAmStÀrksten #elektromobilitÀt #aachen #wassenberg

Die Veranstaltung fand unter 2G-Plus Bedingungen statt


Experten-Interview und Ratgeber fĂŒr die Allianz Direct
Das Thema KFZ-Versicherung fĂŒr umgebaute Fahrzeuge ist extrem wichtig uns sollte nicht vernachlĂ€ssigt werden. Durch den Umbau steigt der Fahrzeugwert und das sollte der Versicherung unbedingt mitgeteilt werden. HĂ€ufig entstehen damit sogar keine höheren Versicherungskosten, je nach Umfang des Umbaus.
WICHTIG ist: Der Versicherungsschutz muss im Falle eines Falles gegeben sein. Deshalb sollte man in jedem Fall RĂŒcksprache mit seiner Kfz-Versicherung halten.
Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir von der Allianz Direct angesprochen wurden, um fachlichen Input fĂŒr einen neuen Ratgeber zu liefern.
Das zeigt, dass die Belange von Menschen mit Handicap auch in diesem Bereich angekommen sind.
ZusĂ€tzlich wurde Frank Sodermanns von der Allianz Direct als Experte zum Thema MobilitĂ€t fĂŒr Menschen mit Behinderung interviewt.
Das Interview finden Sie hier:
Den umfangreichen Ratgeber der Allianz Direct finden Sie hier:

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke erhĂ€lt neues Trainingsfahrzeug fĂŒr Querschnitt-Patient*innen von Sodermanns

 

Wir freuen uns sehr, dem Gemeinschaftskrankenhaus in Herdecke einen umgebauten VW Caddy als Trainingsfahrzeug fĂŒr Patienten ĂŒbergeben zu können.

 

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen


#MitAbstandAmStÀrksten - Automobile Sodermanns

 

Wir als Team Sodermanns, stellvertretend fĂŒr unsere Gesellschaft im Kleinen wie im Großen, mĂŒssen gerade in diesen schwierigen Zeiten zusammenhalten und bildlich an einem Strang ziehen.

 

Auch, wenn uns z.B. das Einhalten des nötigen Mindestabstandes schwerfallen mag, ist es dennoch umso wichtiger konsequent daran festzuhalten – zum Wohle aller Menschen aber besonders zum Wohle der Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Unter dem Hashtag #MitAbstandAmStÀrksten, möchten wir ein Zeichnen setzen und positiv dazu aufrufen, wÀhrend dieser Krise weiter durchzuhalten.

 

Bitte teilen Sie dieses Video, damit unsere Botschaft möglichst viele Menschen erreicht.

 

Zeigen Sie der Welt doch ebenfalls, wie Sie in Ihrem Unternehmen #MitAbstandAmStÀrksten sind. Nutzen Sie bitte diesen Hashtag, damit wir alle an einem Strang ziehen.

 

Gemeinsam schaffen wir das!

 

#sodermanns #MitAbstandAmStÀrksten #endlichautofahren #automobilesodermanns


CORONA UPDATE: Wir sind weiterhin fĂŒr Sie da

 

Auch in diesen schwierigen Zeiten sind wir uns unserer großen Verantwortung bewusst, die MobilitĂ€t unserer Kunden weiterhin zuverlĂ€ssig zu gewĂ€hrleisten. Gerade jetzt ist ein umgebautes Fahrzeug fĂŒr Menschen mit Behinderung umso wichtiger. Da viele unserer Kunden zu einer Risikogruppe gehören, mĂŒssen wir stĂ€ndig angemessene Verhaltens- und Hygienemaßnahmen konsequent einhalten.

Deshalb haben wir unsere Hygiene-Maßnahmen weiter der aktuellen Lage angepasst, zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter.

Die wichtigsten Maßnahmen möchten wir fĂŒr Sie und als Inspiration fĂŒr alle Unternehmen einmal aufzĂ€hlen.

 

‱ Besucher werden nur durch einen Mitarbeiter ins GebĂ€ude gebeten.

 

‱ Wir verzichten auf HĂ€nde schĂŒtteln.

 

‱ Direkt am Eingang bitten wir unsere Besucher sich die HĂ€nde an unserer Desinfektionsstation zu reinigen.

 

‱ Diverse Hygienespender stehen im Haus und an den Fahrzeugen bereit.

 

‱ In unserer 900mÂČ großen Ausstellungshalle haben wir drei separate Wartebereiche

 

‱ Separater Besucherraum

 

‱ RegelmĂ€ĂŸiges HĂ€ndewaschen fĂŒr mindesten 20 Sekunden ist schon normal geworden.

 

‱ Wir halten 1,5 bis 2 Meter Abstand, auch wĂ€hrend der Beratung.

 

‱ Rote Markierung auf dem Boden weisen auf unsere „Gesundheitszone“ hin.

 

‱ Alle GegenstĂ€nde, mit denen wir bzw. unsere Kunden in BerĂŒhrung kommen, werden nach jeder Benutzung desinfiziert.

 

‱ Mehrfach tĂ€gliche Reinigung und Desinfizierung aller TĂŒrklinken, Kaffeemaschinen etc. nach einem genauen Hygieneplan.

 

‱ Das gilt selbstverstĂ€ndlich auch z.B. fĂŒr Fahrzeuge, LenkrĂ€der, TĂŒrgriffe, Schalthebel und alle Umbaukomponenten.

 

‱ Auf allen Tischen stehen Plexiglasscheiben, die eine mechanische Barriere fĂŒr Tröpfchen darstellen.

 

‱ WĂ€hrend der Beratung tragen unsere Fachleute einen Mundschutz.

 

‱ Wir bieten ergĂ€nzend eine Live-Video-Beratung an, um Kunden auch von zu Hause aus beraten zu können.

 

‱ Wir bieten einen kontaktfreien Hol- und Bringservice fĂŒr Kundenfahrzeuge. Somit können wir notwendige technische ÜberprĂŒfungen und Umbautermine anbieten, ohne dass Kunden selbst vor Ort sein mĂŒssen.

 

‱ Wir bitten bei Zahlungen vor Ort um EC-Karten-Zahlungen um den Kontakt mit Bargeld zu vermeiden

 


NEU: Webinar-Angebot

 

Wir erweitern unser Seminarangebot um interaktive Webinare rund um das Them "Autofahren mit Behinderung."

 

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NEU: Live-Video-Beratung

 

Wir erweitern unseren Service ab sofort um eine Live-Video-Beratung.

 

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Umgebaute Elektrofahrzeuge

 

Wir bauen bereits seit vielen Jahren Elektrofahrzeuge aller Art behindertengerecht um. Alles rund um das Thema haben wir fĂŒr Sie zusammengefasst.

 

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"Eine Ziege fĂŒr Burundi"

Ein Charity-Engagement von Frank Sodermanns

 

Frank Sodermanns leistet mit der Klaus Byuel Stiftung wichtige Aufbauarbeit in Burundi - Afrika. Schauen Sie das Video-Tagebuch.

 

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RATGEBER-HANDICAP

Was ist zu tun bei einem Unfall mit einem umgebauten Wagen?

 

Die nasse und rutschige Jahreszeit hat uns wieder im Griff und auf den Straßen macht man hin und wieder unliebsame Bekanntschaft mit der Stoßstange des Vordermanns. Meistens sind es kleine Rempler, auch auf ParkplĂ€tzen, die zwar Ă€rgerlich sind, aber oft keine großen Auswirkungen haben. Das ist in der Regel auch bei umgebauten Fahrzeugen der Fall, allerdings sollte man einige Besonderheiten beachten, damit das Fahrzeug auch nach einer Rempelei wieder optimal einsatzbereit ist.

 

1. Bei einem Unfall sollten Sie die Polizei rufen, damit der Hergang ordentlich dokumentiert wird und bei den Versicherungen keine unnötigen Fragen aufkommen. Vergessen Sie nicht die Versicherungsdaten auszutauschen.

 

2. Nun stellt sich die Frage, muss ich mit meinem umgebauten Wagen in die "ĂŒbliche" Werkstatt oder zum UmrĂŒster meines Vertrauens. Das hĂ€ngt vom Einzelfall ab.

 

Hat ein Fahrzeug rein mechanische Fahrhilfen (z.B. ein GestĂ€nge vom HandgerĂ€t fĂŒr Gas und Bremse zu den Pedalen), dann reicht es in den meisten FĂ€llen, bei ganz leichten AnstĂ¶ĂŸen mit z.B. Kratzern und kleinen Dellen, eine ĂŒbliche Werkstatt aufzusuchen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass der Umbau einwandfrei funktioniert, sollte aber zusĂ€tzlich zeitnah eine ÜberprĂŒfung in der Umbauwerkstatt erfolgen.

 

Bei grĂ¶ĂŸeren UnfĂ€llen wie z.B. BlechschĂ€den und BehrĂŒhrungen mit RĂ€dern und / oder Reifen ist immer die Umbauwerkstatt zur ÜberprĂŒfung hinzuzuziehen.

 

Sind hingegen digitale Fahrhilfen fĂŒr Lenkung, Bremse, Gas, sogenannte Joysticksteuerungen, und Dockingstationen fĂŒr RollstĂŒhle verbaut, ist hier immer eine ÜberprĂŒfung durch einen autorisierten Service-Techniker Ihrer Umbauwerkstatt notwendig. Im Zweifelsfall rufen Sie erst einmal die technische Service-Hotline Ihres FahrzeugumrĂŒsters an und halten RĂŒcksprache, ob Sie den Wagen fahren können oder besser mit einem Service-Mobil abgeholt werden.

 

Das gilt teilweise sogar fĂŒr leichte Rempler auf dem Parkplatz, z.B. bei einem Anstoß auf den Reifen bzw. das Rad, der offensichtlich „nicht allzu stark war“, aber vielleicht durch den Reifen auf die Lenkung ĂŒbertragen wurde, ohne sichtbare SchĂ€den zu hinterlassen.

 

Ihre Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer sollte immer an erster Stelle stehen.

 

3. Sollte ein Rollstuhl als Fahrersitz genutzt werden, muss zwingend auch dieser inklusive der Dockingstation und der Kopf- und RĂŒckenstĂŒtze fachmĂ€nnisch kontrolliert werden.

4. Wir bieten unseren Kunden, auch wenn das Fahrzeug nicht bei uns umgebaut worden ist, eine deutschlandweite 24/7 Service-Hotline an, um im Falle eines Falles jederzeit reagieren zu können. Unser Service-Mobil verfĂŒgt sogar auf der Beifahrerseite ĂŒber einen Hub-Schwenksitz, damit die meisten Rollifahrer in der Fahrerkabine mĂŒhelos mitgenommen werden können, denn im abgeschleppten Fahrzeug darf, laut Gesetzgeber, niemand wĂ€hrend der Fahrt sitzen bleiben.

 

5. Sollten Sie den Unfall verursacht haben, dann kommt in der Regel die Vollkaskoversicherung zum tragen, denn diese ĂŒbernimmt die kompletten Reparaturkosten, auch fĂŒr den Umbau.

 

Voraussetzung: Man muss beim Erwerb eines umgebauten Fahrzeugs den Versicherungsumfang ĂŒberprĂŒfen, denn nicht bei jeder Versicherung ist automatisch der Umbau mitversichert. Damit Ihnen kein finanzieller Nachteil, bzw. mangelnder Versicherungsschutz entsteht, ist der Umbau bei der Versicherung im Vorfeld anzugeben.

 

Wir empfehlen grundsĂ€tzlich eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, denn auch manche LeistungstrĂ€ger setzen dies fĂŒr eine KostenĂŒbernahme des Fahrzeugumbaus voraus.

 

Durch den Umbau entsteht ein Mehrwert und das Fahrzeug muss entsprechend eingestuft werden, wodurch der Versicherungsbeitrag steigen kann, hier sind Vergleiche bei verschiedenen Versicherungen ratsam.

 

Haben Sie den Schaden nicht verursacht, kommt die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners fĂŒr die Kosten auf.

 

6. Fahrer eines umgebauten Fahrzeuges sollten sich auch den BAVC ansehen. Dieser Automobilclub bietet Leistungen speziell fĂŒr umgebaute Wagen an. Zum Beispiel werden höhere Abschleppkosten des verunfallten, umgebauten Fahrzeuges ĂŒbernommen oder Sie werden zum UmrĂŒster Ihrer Wahl gebracht, anstelle der nĂ€chstgelegenen Werkstatt.

 

7. Sie erreichen unsere technische 24/7 Service-Hotline unter:

Tel.: 0151 1740 4272 (BITTE nur bei Panne oder Unfall)

 

FĂŒr Termine oder sonstige RĂŒckfragen erreichen Sie uns wie gewohnt unter Tel: 02432 933890

 

Wir wĂŒnschen Ihnen natĂŒrlich allzeit gute Fahrt und sind im Falle eines Falles jederzeit gerne fĂŒr Sie da.

 

Ihr Automobile Sodermanns Team vom Reha-MobilitÀtszentrum-NRW


WELTNEUHEIT: REHA-SLIDE Erstes therapeutisches TrainingsgerÀt

 

Mit unserem REHA-SLIDE haben wir eine Möglichkeit geschaffen, dass Menschen mit BewegungseingeschrÀnkung unter professioneller Anleitung den sicheren Transfer zum Beispiel ins Auto oder auf einen anderen Sitz trainieren können.

 

Zur Produktseite


GlĂŒckswoche bei Automobile Sodermanns

 

Das GlĂŒck ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

- Albert Schweitzer –

 

Unter diesem Motto steht die gesamte kommende Woche im Hause Sodermanns. Wir sind froh an der „GlĂŒckswoche“ der Stadt Wassenberg teilnehmen zu dĂŒrfen und haben uns allerhand einfallen lassen, um das GlĂŒck mit unseren Besuchern zu teilen und somit zu verdoppeln.

GlĂŒck und glĂŒcklich sein gehören erfreulicherweise tĂ€glich zu unserer Arbeit, denn wir haben das Privileg Menschen durch unsere Fahrzeugumbauten zur MobilitĂ€t zu verhelfen.

 

In der Woche vom 18. bis zum 23.03. heißt es aber „GlĂŒck im Doppelpack“

 

1. Menschen mit Handicap können kostenfrei z.B. auf unserem VerkehrsĂŒbungsplatz mit einem Fahrlehrer unserer Kooperationsfahrschule Cornelia Schiefer selbststĂ€ndig ein umgebautes Auto fahren. Oder aber einen Rollator, Scooter oder E-Rollstuhl ausprobieren. Hierzu bitten wir um Anmeldung unter Tel.: 02432 / 933 890

 

2. Als zweites Highlight fĂŒr jeden Besucher mit oder ohne Handicap, haben wir einen „GlĂŒcksweg“ mit 7 „GlĂŒcksstationen“ quer durch unsere Ausstellung vorbereitet. An jeder Station gibt es etwas zu erleben und genießen. Am Ende des Weges erwartet unsere Besucher eine kleine „GlĂŒcks-Oase“. Lassen Sie sich ĂŒberraschen 😊. FĂŒr den GlĂŒcksweg ist keine Anmeldung erforderlich.

 

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Diesel-Fahrverbote fĂŒr Menschen mit Behinderung!?
 
Wie sieht es eigentlich mit dem Diesel-Fahrverbot fĂŒr Menschen mit Behinderung aus? Gerade Personen, die kurz vor der Neuanschaffung eines Autos stehen, stellen sich die berechtigte Frage: Kann ich mir noch ein Dieselfahrzeug kaufen oder muss ich sogar mein altes, umgebautes Fahrzeug mit Dieselmotor bald stehen lassen?
 
Die HintergrĂŒnde fĂŒr das Fahrverbot fĂŒr Diesel sind in der Presse ausfĂŒhrlich dargelegt worden. Im Wesentlichen geht es um eine Reduzierung der Stickstoffdioxid-Konzentrationen in der Luft.
 
Wer ist wo betroffen?
GrundsĂ€tzlich soll das Fahrverbot fĂŒr Diesel-Fahrzeuge, welche nicht die Euro 6 Abgasnorm erfĂŒllen, gelten. Zur Zeit gibt es deutschlandweit ca. 13 Millionen Dieselfahrzeuge, welche noch nicht die Abgasnorm Euro 6 erfĂŒllen und somit von einem Fahrverbot betroffen wĂ€ren.
Die Stadt Hamburg hat den Anfang gemacht und zwei StraßenzĂŒge fĂŒr Diesel-Fahrzeuge schlechter als Euro 6 gesperrt. Stuttgart folgt Anfang 2019, jedoch erst einmal nur mit einem Verbot fĂŒr Euro 4 und schlechter (Stand: September 2018). Weitere StĂ€dte werden folgen, da insgesamt in ĂŒber 70 StĂ€dten bundesweit die Grenzwerte ĂŒberschritten werden.
Wer die EinfahrtsbeschrĂ€nkungen in Hamburg ignoriert, muss mit einem Verwarn- bzw. Bußgeld in Höhe von 25 (Pkw) bis 75 Euro (Lkw) rechnen. Die Überwachung des Verbotes kann nur im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle im laufenden Verkehr erfolgen, da die Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) von der Polizei eingesehen werden muss.
 
Ausnahmen vom Fahrverbot
In Hamburg gelten viele Ausnahmen. So zum Beispiel fĂŒr Anwohner und deren Besucher, Kunden und BeschĂ€ftigte von ansĂ€ssigen GeschĂ€ften, BĂŒros, Praxen oder Kanzleien, Krankenwagen, MĂŒllautos oder Lieferverkehre innerhalb des betreffenden Straßenabschnitts. Auch Handwerkern ist es erlaubt, betroffene Straßen mit Dieselfahrzeugen zu befahren, sofern ihr Kunde dort wohnhaft ist.
 
ZusĂ€tzlich gibt es Ausnahmen fĂŒr Menschen mit Handicap.
Das heißt analog zu den Ausnahmen fĂŒr das Befahren der Feinstaub-Umweltzonen, dĂŒrfen Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind,
die Umweltzonen befahren. Der Anspruch wird durch die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG", „H" oder „BI" oder dem EU-Parkausweis nachgewiesen.
 
Es muss keine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.
 
Diese Regelung ist bundesweit gĂŒltig. Menschen mit dem Merkzeichen "G" oder mit einem EU-Parkausweis fĂŒr
Gleichgestellte können eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn die vorgenannten Grundvoraussetzungen erfĂŒllt sind. Ausnahmen erteilen
wiederum die StĂ€dte. Das Kraftfahrzeug muss nicht selbst von der schwerbehinderten Person gefĂŒhrt werden und es muss auch nicht auf diese zugelassen sein.
Menschen mit den Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ im
Schwerbehindertenausweis mĂŒssen sich aber zurzeit ohnehin keine Sorgen machen, denn es ist davon auszugehen, dass die Ausnahmen fĂŒr das Diesel-Fahrverbot fĂŒr Menschen mit Behinderung in den nĂ€chsten Jahren nicht geĂ€ndert werden.

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