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Glückswoche bei Automobile Sodermanns

 

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

- Albert Schweitzer –

 

Unter diesem Motto steht die gesamte kommende Woche im Hause Sodermanns. Wir sind froh an der „Glückswoche“ der Stadt Wassenberg teilnehmen zu dürfen und haben uns allerhand einfallen lassen, um das Glück mit unseren Besuchern zu teilen und somit zu verdoppeln.

Glück und glücklich sein gehören erfreulicherweise täglich zu unserer Arbeit, denn wir haben das Privileg Menschen durch unsere Fahrzeugumbauten zur Mobilität zu verhelfen.

 

In der Woche vom 18. bis zum 23.03. heißt es aber „Glück im Doppelpack“

 

1. Menschen mit Handicap können kostenfrei z.B. auf unserem Verkehrsübungsplatz mit einem Fahrlehrer unserer Kooperationsfahrschule Cornelia Schiefer selbstständig ein umgebautes Auto fahren. Oder aber einen Rollator, Scooter oder E-Rollstuhl ausprobieren. Hierzu bitten wir um Anmeldung unter Tel.: 02432 / 933 890

 

2. Als zweites Highlight für jeden Besucher mit oder ohne Handicap, haben wir einen „Glücksweg“ mit 7 „Glücksstationen“ quer durch unsere Ausstellung vorbereitet. An jeder Station gibt es etwas zu erleben und genießen. Am Ende des Weges erwartet unsere Besucher eine kleine „Glücks-Oase“. Lassen Sie sich überraschen 😊. Für den Glücksweg ist keine Anmeldung erforderlich.

 

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!


Diesel-Fahrverbote für Menschen mit Behinderung!?
 
Wie sieht es eigentlich mit dem Diesel-Fahrverbot für Menschen mit Behinderung aus? Gerade Personen, die kurz vor der Neuanschaffung eines Autos stehen, stellen sich die berechtigte Frage: Kann ich mir noch ein Dieselfahrzeug kaufen oder muss ich sogar mein altes, umgebautes Fahrzeug mit Dieselmotor bald stehen lassen?
 
Die Hintergründe für das Fahrverbot für Diesel sind in der Presse ausführlich dargelegt worden. Im Wesentlichen geht es um eine Reduzierung der Stickstoffdioxid-Konzentrationen in der Luft.
 
Wer ist wo betroffen?
Grundsätzlich soll das Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge, welche nicht die Euro 6 Abgasnorm erfüllen, gelten. Zur Zeit gibt es deutschlandweit ca. 13 Millionen Dieselfahrzeuge, welche noch nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen und somit von einem Fahrverbot betroffen wären.
Die Stadt Hamburg hat den Anfang gemacht und zwei Straßenzüge für Diesel-Fahrzeuge schlechter als Euro 6 gesperrt. Stuttgart folgt Anfang 2019, jedoch erst einmal nur mit einem Verbot für Euro 4 und schlechter (Stand: September 2018). Weitere Städte werden folgen, da insgesamt in über 70 Städten bundesweit die Grenzwerte überschritten werden.
Wer die Einfahrtsbeschränkungen in Hamburg ignoriert, muss mit einem Verwarn- bzw. Bußgeld in Höhe von 25 (Pkw) bis 75 Euro (Lkw) rechnen. Die Überwachung des Verbotes kann nur im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle im laufenden Verkehr erfolgen, da die Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) von der Polizei eingesehen werden muss.
 
Ausnahmen vom Fahrverbot
In Hamburg gelten viele Ausnahmen. So zum Beispiel für Anwohner und deren Besucher, Kunden und Beschäftigte von ansässigen Geschäften, Büros, Praxen oder Kanzleien, Krankenwagen, Müllautos oder Lieferverkehre innerhalb des betreffenden Straßenabschnitts. Auch Handwerkern ist es erlaubt, betroffene Straßen mit Dieselfahrzeugen zu befahren, sofern ihr Kunde dort wohnhaft ist.
 
Zusätzlich gibt es Ausnahmen für Menschen mit Handicap.
Das heißt analog zu den Ausnahmen für das Befahren der Feinstaub-Umweltzonen, dürfen Kraftfahrzeuge, mit denen Personen fahren oder gefahren werden, die außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind,
die Umweltzonen befahren. Der Anspruch wird durch die nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Schwerbehindertenausweisverordnung im Schwerbehindertenausweis eingetragenen Merkzeichen „aG", „H" oder „BI" oder dem EU-Parkausweis nachgewiesen.
 
Es muss keine Ausnahmegenehmigung beantragt werden.
 
Diese Regelung ist bundesweit gültig. Menschen mit dem Merkzeichen "G" oder mit einem EU-Parkausweis für
Gleichgestellte können eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn die vorgenannten Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Ausnahmen erteilen
wiederum die Städte. Das Kraftfahrzeug muss nicht selbst von der schwerbehinderten Person geführt werden und es muss auch nicht auf diese zugelassen sein.
Menschen mit den Merkzeichen „aG“, „H“ oder „Bl“ im
Schwerbehindertenausweis müssen sich aber zurzeit ohnehin keine Sorgen machen, denn es ist davon auszugehen, dass die Ausnahmen für das Diesel-Fahrverbot für Menschen mit Behinderung in den nächsten Jahren nicht geändert werden.

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